
Was Andere über das Buch denken
Ich möchte Roberto zu seinem ausgefeilten und gekonnten Werk beglückwünschen. Es zeigt, daß er nach vielen Jahren geduldiger Arbeit und Beobachtung ?zum Stift greift? und nicht aus einem voreiligen homöopathischen Ego heraus, wie wir in den letzten zwei Jahrzehnten oft erleben mußten.
Ich stimme völlig mit Robertos Aussage überein, daß die Fallaufnahme bei kleinen Kindern und Babies zu oft unzufriedenstellend war. Und ich kann mir gut vorstellen, daß ein solch breit und gründlich strukturiertes Konzept für uns alle von überraschendem Nutzen sein kann.
Die Angabe des ursprünglichen Autors hinter jeder Rubrik in diesem Buch verdient meiner Meinung nach besondere Anerkennung, da sie dem Benutzer erlaubt, zwischen Autoren, die er schätzt und denen, von denen er (noch) nicht ganz überzeugt ist, zu unterscheiden.
Mir gefällt der aufregende Gedanke, ein solches neues pädiatrisches Repertorium auszuprobieren und anzuwenden, das von jemandem geschrieben wurde, der das Wissen, die Erfahrung und die Seriösität hat, auf den alten Meistern aufzubauen, aber neuen Ideen eine Chance zu geben.
Ich wünsche dem Werk ?Kinder? eine erfolgreiche Verbreitung auch in meinem Land.
Wolfgang Springer - Deutschland
Dr. Roberto Petruccis Buch schließt eine Lücke in der homöopathischen Praxis, nämlich als Werk, daß die Anwendung unserer Arzneimittel für Kinder ausführlich darstellt.
Es ist ein gut durchdachtes Buch und basiert auf Erfahrung und Weitsicht. Er hat viele neue Arzneimittel und Gedanken in das Buch eingearbeitet und macht es sehr praktisch in der Anwendung. Das Repertorium erhöht die Nützlichkeit des Buches.
Ich fand das Buch sehr interessant, praktisch und bin mir sicher, daß es seinen rechtmäßigen Platz in der homöopathischen Praxis finden wird.
Rajan Sankaran - Indien
Dr. Petrucci hat ein praktisches und einzigartiges Werkzeug geschaffen, basierend auf zuverlässigen Informationen unserer Meister und seiner klinischen Erfahrung.
Es wird Studenten dabei helfen, ihr Verständnis der Arzneimittel zu vertiefen und auch Homöopathen bei ihrer täglichen Praxis, die Lebenskraft ihrer Patienten mit dem richtigen Arzneimittel anzuregen.
Manfred Braig - Deutschland
Nach langer Zeit hat ein vererhrter und erfahrener Freund von mir, Dr. Roberto Petrucci, den ich schon ziemlich lange kenne, in höchst wissenschaftlicher Weise ein Repertorium und eine Materia medica der Kinder-Mittel geschrieben.
Was mich am meisten beeindruckt, sind die verschiedenen Gliederungspunkte, in denen das Repertorium (die Kinder-Konzepte) aus rein praktischer Sicht geschrieben wurden.
Einige der Abschnitte, die ich als die wichtigsten betrachte, sind die nonverbalen Symptome, die Beziehung zur Familie, die nächtlichen Beobachtungen und die psychosomatischen Störungen. Da Kinder nicht viele Dinge verbal preisgeben, müssen wir die nonverbale Sprache weiterentwickeln und verstehen, was Dr. Roberto in einfacher Sprache so gut erklärt.
Es sind so viele Rubriken und Arzneimittel enthalten, die mir selbst unbekannt waren und dies half mir sehr dabei, meine eigenen Fertigkeiten zu verbessern.
Abschließend glaube ich, daß das Erstellen dieses Repertorium der Kinder-Konzepte sowohl unausweichlich wie unentbehrlich ist, wenn die homöopathische Gemeinschaft wahrhaft zum Ziel hat, die Homöopathie auf die nächste Ebene wissenschaftlicher Reife zu bringen.
Der potentielle Nutzen, dieses Buch durchzuarbeiten ist so groß, daß ich es kaum erwarten kann, damit zu arbeiten.
Farokh Master - Indien
Dieses Werk ist innovativ, solide und gut organisiert. Das Buch vereinigt moderne Konzepte und Themen mit traditioneller Information und tut dies in einer klaren und gut anwendbaren Weise. Die Arena der homöopathischen Kinderheilkunde war für Generationen ein Problem. Anstatt angesichts dieser Schwierigkeiten einfach mit der Schulter zu zucken, hat Dr. Petrucci alle bekannten Informationen gesammelt, um eine Grundlage für die Verschreibung zu liefern.
Es ist ein Buch, das von einem Kliniker geschrieben wurde, der die Bedürfnisse der Kliniker kennt.
Roger Morrison und Nancy Herrick - USA
Die homöopathische Materia medica und das Repertorium zu verbessern und zu erweitern stellt eine enorme Aufgabe dar. Wie der Bau der Sagrada Familia, ist für die Entwicklung der grundlegenden homöopathischen Werke ein fortlaufender Aufbauprozeß notwendig, der viele Generationen engagierter Homöopathen umfaßt.
Dieser Beitrag von Roberto Petrucci ruht nicht nur sicher auf einem festen Fundament, das von Hahnemann gelegt und durch jahrelange Praxis bestätigt wurde, sondern es ist auch stabil genug, damit andere darauf weiterarbeiten können.
Harry Van Der Zee - Holland
Erinnern wir uns eine Stelle des dritten Paragraphen aus Hahnemanns Organon: ?Sieht der Arzt deutlich ein, was an Krankheiten, das ist, was an jedem einzelnen Krankheitsfalle insbesondere zu heilen ist ... , sieht er deutlich ein, was an den Arzneien, das ist, an jeder Arznei insbesondere, das Heilende ist ...?
Es besteht kein Zweifel: der Meister schlägt diese Vorgehensweise vor. Die Patienten gründlich kennen zu lernen und die Arzneimittel gründlich kennen zu lernen, so daß die Verschreibung, wenn das Ähnlichkeitsgesetz erfüllt ist, zur Heilung führt. Das scheint einfach, aber die Praxis beweist, das es nicht so ist.
Homöopathen haben bewiesen, daß das, was geheilt werden muß, nicht bei jedem Patienten dasselbe ist. Nur Wissen, das aus einem tiefgehenden Studium des Arzneimittels stammt, kann uns sagen, wie jedes einzelne davon heilen kann. Und, wie Kent uns gelehrt hat, ?Ärzte müssen fähig sein, zu erkennen, daß das, was das Krankwerden verursacht, vom Zentrum zur Peripherie geht, vom innersten Teil eines Patienten zu den äußersten Ebenen.?
Für uns liegt der innerste Teil eines Menschen in seinem Verstand, in seinen Einbildungen, die ihn dazu führen, sich selbst falsch zu beurteilen, was ihm eine falsche Sicht seines psorischen Handikaps gibt und in der Folge seines eigenen Leidens in Beziehung zum Rest und zu seiner Umwelt. Dies ist ein ideales Wissen, das wir nicht immer erreichen können - noch weniger, wenn es darum geht, Kinder zu behandeln.
Das ist der Grund, warum Dr. Petruccis Arbeit - ordentlich, umfassend, ausführlich - die Größe derjenigen großen, unersetzlichen Bücher hat, die für jede homöopathische Bibliothek wesentlich sind. Zusätzlich ist es angenehm zu lesen und nach Themen gegliedert, was eine innovative Idee darstellt.
Wir Homöopathen sollten Dr. Petrucci dankbar sein, denn sein Werk wird uns allen dabei helfen, das zu erreichen, von dem Hahnemann im ersten Paragraphen seines Organon spricht, wenn wir uns jeden Tag allein in unserer Praxis der heiklen und schwierigen Arbeit gegenübersehen, die Gesundheit eines Mitmenschen wieder herzustellen.
Dr. Zalman Bronfman - Argentinien